Seelsorge & Liturgie

Menschen begleiten und würdig Gottesdienst feiern

Sie begleiten Menschen in allen Lebenslagen und sorgen für feierliche Gottesdienste: Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Seelsorge und Liturgie.

Dass Musik Menschen verbindet, davon ist Raul Huesca Valverde überzeugt. Als Kirchenmusiker und Chorleiter viele einzelne Stimmen zum gemeinsamen Klingen zu bringen, ist nicht nur sein Beruf, sondern auch seine große Leidenschaft. Das gilt genauso für Sigrid Ricken. Bei ihr lag die Beschäftigung mit der Musik schon in der Familie: Ihr Vater arbeitete in einer Musikschule und war nebenamtlicher Organist. Was sie bei ihm und später im Studium gelernt hat, gibt sie heute gerne an den Nachwuchs weiter. 

"Als Diakone gehen wir an die Ränder", sagt Klaus Abel. Der 52-jährige Familienvater aus Coesfeld begegnet in Taufgesprächen oft jungen Familien, die der Kirche eigentlich fern stehen. "Die sind oft überrascht, dass ich als 'Gesicht der Kirche' drei Kinder habe. Das ist dann ein Türöffner für mich." Hauptberuflich ist er als Serviceleiter für ein Medizintechnik-Unternehmen tätig. Im Nebenamt aber freut er sich, dass er als Ständiger Diakon das Christsein und die Kirche repräsentieren kann. Das griechische Wort "Diakon" kann man mit "Diener" oder "Helfer" übersetzen. Genau das ist Helmut van den Bergs Aufgabe. Er betreut Menschen in Notlagen, hilft ihnen im Alltag, und ist auch in der Krankenhausseelsorge tätig. Eine Aufgabe, die ihn ausfüllt: "ich bin dem lieben Gott dankbar, dass ich das alles machen darf." 

Bankkauffrau war ihr Traumberuf. Doch dann ließ Kathrin Vogt ihren Traum hinter sich und wurde Ordensschwester bei den Oblatinnen. Warum? "Der Ruf Gottes war lauter", sagt sie. Nun unterrichtet sie Religion im Gymnasium des Ordens in Borken-Burlo und fühlt sich in der Kommunität mit vier Mitschwestern sehr wohl.

Warum wird man als junger Mann Priester? Ralf Meyer, Kaplan in Greven, hat darauf eine Antwort: "Weil ich für die Menschen da sein möchte, die mit Gott, dem Glauben oder mit ihrem Leben Schwierigkeiten haben." Für seinen Dienst nutzt er die modernsten Kommunikationsmittel: Facebook, Whatsapp, Instagram. "Diese Plattformen könnten wir noch viel mehr nutzen", meint Ralf Meyer, der sich insgesamt für mehr Offenheit in der Kirche einsetzt.

Die Vielseitigkeit schätzt Pastoralreferentin Christiane Zirpel an ihrem Job: "Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen und Familien zusammen." Dass dabei genügend Zeit und Fexibilität für die eigene Familie bleibt, ist der Mutter von zwei Grundschulkindern wichtig. Wie sie, ist auch Pastoralreferent Jürgen Schulze Herding sehr zufrieden mit den Arbeitsbedingungen in der Kirche: "Ich habe eine sinnvolle Aufgabe, die mich absolut erfüllt, und niemand redet mir in meine Arbeitsfelder rein."