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Azubi Maria Bäumer wollte schon immer ins Büro

Eine Jobmesse gab den Ausschlag

Schon als Grundschulkind wusste Maria Bäumer, was sie später beruflich machen möchte: „Ich wollte immer im Büro arbeiten“, blickt die 19-Jährige mit einem Lachen zurück. Nur wo? Das war lange nicht klar. Eine Jobmesse, die sie von der Schule aus besuchte, gab den Ausschlag: „Das Bistum Münster als Arbeitgeber hat mich sofort angesprochen“, erinnert sie sich. Mittlerweile macht die Coesfelderin in der Bischöflichen Verwaltung seit einem Jahr eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Außerdem ist sie eines von 20 Gesichtern, mit denen das Bistum Münster unter dem Leitwort „Gott sei Dank für dein Talent“ in den sozialen Netzwerken, auf Postkarten und in Fachzeitschriften um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirbt.
 

Einen Bezug zur katholischen Kirche hat Maria Bäumer seit ihrer Kindheit. Mit ihrer Familie ging sie regelmäßig in den Gottesdienst, wurde nach der Erstkommunion Messdienerin. „Dass die Kirche ein möglicher Arbeitgeber für mich sein kann, daran habe ich nie gedacht“, erzählt sie. Wenn die Coesfelderin Freundinnen und Freunden erzählt, dass sie bei der katholischen Kirche arbeitet, sind einige zunächst irritiert. „Viele wissen gar nicht, dass das Bistum Träger von beispielsweise Schulen, Kindergärten und Beratungsstellen ist, dass mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier arbeiten – dass es eben ein Unternehmen ist, das verwaltet werden muss“, erklärt Maria Bäumer. 

Sie selbst durchläuft in ihrer dreijährigen Ausbildung verschiedene Abteilungen und lernt so die verschiedenen Tätigkeiten im Bischöflichen Generalvikariat kennen. Gestartet ist sie im Sommer 2018 in der Abteilung Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, wo sie im Bereich Event-management viel gelernt hat. Weiter ging es in die Verwaltung der katholischen Akademie Franz Hitze Haus in Münster und anschließend in das Büro des Diözesankomitees. Seit einigen Wochen ist die Auszubildende in der Abteilung für Datenschutz eingesetzt. 

Maria Bäumer hat längst Freunde unter ihren jungen Kolleginnen und Kollegen gefunden. Neun junge Frauen und Männern haben die Ausbildung im vergangenen Jahr begonnen – und sind schnell zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen. „Das Bistum bietet Einführungstage, Tage religiöser Orientierung und andere Ausbildungstreffen für uns an, außerdem gibt es einen Azubi-Raum, das sind tolle Angebote“, sagt Maria Bäumer. Auch bei Lerninhalten halten die Kollegen den Azubis den Rücken frei, weiß die Coesfelderin aus Erfahrung.

Dass sie als Gesicht des Bistums Münster vorgeschlagen wurde, macht Maria Bäumer ein bisschen stolz. Das professionelle Fotoshooting für die Arbeitgeber-Kommunikation war ein aufregendes Erlebnis für sie: „Ich wurde vorher noch nie professionell geschminkt und fotografiert und war deshalb schon etwas aufgeregt“, berichtet die 19-Jährige. Doch die Leute am Set hätten durch ihre freundliche und sympathische Art eine Atmosphäre geschaffen, bei der die Aufregung schnell nachgelassen habe, lobt sie das angenehme Drumherum.

Und sie lobt das Bistum für die Vorgehensweise: „Durch die Gesichter der eigenen Mitarbeiter wirkt die Kampagne besonders authentisch, außerdem wird uns damit Vertrauen ausgesprochen“, fühlt sie sich geehrt.